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Buchreihen, die ich nicht beenden werde



Momentan geistert ein Tag durch die Buchwelt, der mich fast noch mehr interessiert, als all die Empfehlungen. Und zwar geht es um die Buchreihen, die man nicht zu Ende lesen wird. Man hat sie zwar angefangen, aber irgendwann die Lust verloren. Oder fand sie gleich so dämlich, dass Weiterlesen überhaupt keine Option ist. Natürlich habe ich auch ein paar Reihen begonnen, von denen ich nichts mehr lesen will. Welche das sind, und warum sie mich mal können, lest ihr hier.


[Tag] Buchärgernisse: Physisch (1/2)

Wortwanderin | 29. Juli 2013 | | Kommentieren
Eine meiner liebsten Booktuberinnen, nämlich die famose Kat von Katytastic, hat einen Tag ins Leben gerufen in dem es um die größten Ärgernisse in Sachen Bücher geht. Das Video findet ihr unter folgendem Link. Also habe ich mir mal überlegt: Was nervt mich eigentlich so richtig an Büchern? Sowohl inhaltlich, als auch optisch? Und das ist, was dabei raus kam. Heute erstmal Teil 1, die Ärgerinsse des physischen Buches.

Unterschiedliche Buchhöhe

Klingt jetzt erstmal doof. Um zu verstehen, warum mich das nervt, muss man mein Bücherregal kennen, denn dort sortiere ich sowohl nach Genre (zumindest größtenteils), als auch nach Höhe. Damit es nicht wie Kraut und Rüben aussieht. Insbesondere Taschenbücher halten sich ungern an einen Standard und versauen mir so die Optik meines Regals. Ganz besonders ätzt mich das momentan bei der englischen TB-Variante der Selection-Reihe von Kiera Cass an. Denn da sind sogar die Bücher der SERIE unterschiedlich hoch. Warum, was soll das? Wer hat sich das ausgedacht? Wie sieht dann das aus...

Coveränderungen

Mir ist zum Glück noch nicht untergekommen, dass innerhalb einer Serie plötzlich das Cover geändert wurde. Dennoch nerven mich die Änderungen des Covers für den deutschen Markt meist. Ich muss sagen, dass man sich inzwischen schon viel Mühe gibt und das weiß ich auch zu schätzen, dennoch muss man nun wirklich nicht das Originalcover verschlimmbessern.


So geschehen bei der Thursday Next-Reihe von Jasper Fforde, die über grandios schöne Cover verfügt. Zugegeben, mann muss dem deutschen Verlag lassen, dass er auf dem Cover immerhin Aspekte der Geschichte verwurstet (der Dodo gibt einen Extrapunkt). Dennoch: Irgendwie bleibt das deutsche Titelbild langweilig hinterm Original zurück.



Und auch die Cinder-Reihe von Marissa Meyer hat man in meinen Augen eher verunstaltet. Immerhin ist der Schuh auf dem Cover zu sehen, vom ursprünglichen Sinn ist aber nichts mehr erhalten. Weder wird angedeutet, dass die Hauptfigur ein Cyborg ist, noch wird im deutschen Titel darauf eingegangen, dass dieses Buch eine Neuerzählen von Aschenputtel ist. Gna.

Noch eine eher unschöne Umsetzung sind die deutschen Cover der Godspeed-Reihe von Beth Revis.
Oder auch die City of Bones-Reihe von Cassandra Clare. Die deutsche Fassung sieht eher nach Kinderbuch aus. Der geheimnisvoll-mysteriöse Aspekt geht vollständig flöten.

Doofe Titeländerungen

Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären. Änderungen des Buchtitels. Dazu gerne wieder das obige Beispiel mit "Cinder", dem treffendsten Titel, den man hätte finden können. Ausgetauscht gegen "Wie Monde so silbern". So macht man aus einer Art Sci-Fi Dystopie einen kitschigen Frauenroman. Bei "Twilight" war die Titeländerung zumindest irgendwie sinnvoll gelöst - hier sagt kein Mensch "Zwielicht" ohne es negativ zu meinen. Und das Spiel mit dem zweiten S im Titel war schon ganz nett gemacht.
Dennoch gibt es ja auch Änderungen, die es irgendwie doch besser machen. Wieder die Goodspeed-Reihe von Beth Revis. Da hätte der Originaltitel "Across the universe" im Deutschen doch eher nach Sachbuch für Grundschüler geklungen.

Sticker auf dem Cover

Dazu muss man nicht mehr viel sagen. Sticker gehen einfach nicht in Ordnung. Keiner mag sie. Sie verschandeln das Bild auf dem Cover und gehen manchmal nicht mal komplett runter. Sie werben meistens für anstehende Verfilmungen des Buches, Platzierungen in Bestsellerlisten oder zeigen einfach den reduzierten Preis an. Weg damit!

Nummerierungen von Büchern in Buchreihen

Kurzum: Bitte macht doch irgendwo auf dem Cover oder dem Buchrücken deutlich, um welches Buch der Reihe es sich handelt. Zum Beispiel bin ich ohne intensives Studieren der bisher erschienenen Bücher völlig außer Stande, mir das nächstfolgende Buch der Black Dagger Reihe von J.R. Ward (im Original) zu kaufen. Die sind schlichtweg nicht nummeriert und ich muss IMMER nachschlagen, was für Bücher erschienen sind, damit ich weiß, wo ich gerade bin. Das gleiche bei der Midnight-Breed Reihe von Lara Adrian.


Der zweite Teil, in dem es um inhaltliche Ärgernisse geht, kommt bald :D

[Tag] Vampire

Wortwanderin | 23. Juli 2013 | / | Kommentieren
Vampire, Vampire - spätestens seit dem durchschlagenden Erfolg der Twilight-Reihe haben sich die Blutsauger fest in der modernen Literatur verbissen (haha!). Und auch wenn ich mit Edward Sparkle und Zicke Bella reichlich wenig anfangen kann, so ist dieser Trend natürlich auch nicht an mir vorbei gegangen. Kürzlich sah ich ein Tag-Video von meiner liebsten deutschen Booktuberin WhatLinaLikes, der sich genau mit diesen Figuren beschäftigt und übertrage ihn einfach mal in die Bloggerwelt. Ich kürze ihn um zwei Fragen, damit es nicht zu lang wird.

1. Wann sind dir Vampire das erste mal begegnet?

Das genaue Alter weiß ich nicht mehr, aber wie so viele andere, habe ich auch "Der kleine Vampir" gesehen. Und war tatsächlich ein bißchen verknallt in ihn. Von 1991 bis 1994 lief darüber hinaus eine Zeichentrickserie namens "Die Ketchupvampire", die ich gebannt verfolgte. Ich besaß Hörspiele mit vampirischem Schwerpunkt und hatte einige Bücher, die sich mit Sagengestalten, unter anderem auch Vampiren, beschäftigten. Ihr seht: Der Grundstein war früh gelegt!

2. Was fasziniert dich an Vampiren?

Unvergängliche Schönheit und ewiges Leben gepaart mit übermenschlichen Fähigkeiten. Ich glaube, gerade die ewige Schönheit ist für viele Fans DER ausschlaggebende Punkt. Aber sicher ist es auch die mystische Aura, die Vampire umgibt. Das düstere, geheimnissvolle.

3. Deine Vorstellung von Vampiren?

Ich mag diese aristokraten Vampire, die in eleganter Kleidung eine gewisse Arroganz versprühen.
In meiner Vorstellung sind sie schlank, haben feine Gesichtszüge, oftmals auch langes Haar. Und natürlich sind sie sehr hübsch. Ein Wunder, dass ich mit den Twilight-Vampiren irgendwie nicht warm wurde. Vielleicht hatten die mir zu wenig überheblichen Witz.

4. Welches ist dein Lieblingsvampirbuch und Film?

Filmvampire mag ich meistens nicht. Spontan fällt mir keiner ein, den ich wirklich mag. Bei Büchern sieht das anders aus. Die Black Dagger-Buchreihe ist für mich ein leuchtendes Beispiel guter Vampirromane. Unterschiedliche Charaktere, ein sehr spannender Plot und dann auch noch gut geschrieben.

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