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Monatsrückblick September 2014

Wortwanderin | 29. September 2014 | / / / / | Kommentieren
Diesen Monat gab es ein paar Re-Reads, denn es standen und stehen Folgebände diverser Trilogien oder Filme an. Da muss man natürlich vorher nochmal den Anfang lesen. Ansonsten war dies ein eher unspektakulärer Lesemonat, der weder den SUB wirklich abgebaut hat, noch was bahnbrechend Neues beinhaltet. Aber solche Monate muss es auch geben, damit man später wieder in die Vollen gehen kann.


Dancing Jax - Auftakt und Panem #1 waren wie gesagt Re-Reads. Von Dancing Jax erscheint Mitte Oktober der Abschlussband, was ich zum Anlass genommen habe, die komplette Trilogie schnell hintereinander weg zu lesen. 5 Blätter für diesen Auftakt! // Zu Panem muss man nicht viel mehr sagen, wir wissen alle, wie toll diese Trilogie ist. Der erste Film zum Abschlussband kommt im November in die Kinos, ich lese das jetzt halt alles nochmal. Band 1 bekommt verdiente 5 Blätter. // Zwei Zimmer, Küche, Geist kam vom SUB und war ein unterhaltsamer Sommerspaß. Wenn auch nicht übermäßig geist-lastig. 4 Blätter von mir für Lorna Graham. // Ein bißchen Chick-Lit zum Abschluss. What I did on my holidays war ein schneller, englischer Lesespaß, witzig und originell. Einfach schön! 4 Blätter für dieses Buch.


Monatsrückblick März 2014

Wie, schon so früh? Aber wir haben doch noch drei Tage bis Ende des Monats! Ja, schon..aber ehrlich, diesen Monat tut sich lesetechnisch nichts mehr. Ich bin durch für diesen März. Und meiner Goodreads Challenge für dieses Jahr zufolge, bin ich bereits sieben Bücher im Plus auf meinem Weg zu 50 gelesenen Büchern in 2014. Irgendwie ging es richtig gut voran. So gut, dass ich mir gegen Ende des Monats ein bißchen Zeit lassen konnte - und tatsächlich mal ein paar Tage gar nichts gelesen habe. Hier ist der knackige Rückblick auf die Märzbücher.


Lesevorschau März 2014




Meine Lesevorschau ist diesmal etwas später dran, denn ich musste vorher noch einen hartnäckigen Virus von meinem Laptop verbannen. Jetzt surfe ich wieder sicher und kann euch endlich zeigen, was ich im März an Büchern vor mir habe.


Monatsrückblick Februar 2014




Der Februar ist vorbei und es wird Zeit für den Monatsrückblick. Ich habe in diesem Monat mehr geschafft, als ich erwartet hatte. Und das obwohl der Februar doch so kurz ist! Hier also noch einmal ein kurzer Überblick über meine persönliche Jubel-Statistik.



Neu im Regal #1

In den letzten Wochen gab es ein paar Neuzugänge in meinem Bücherregal. Einige sind gebraucht gekauft, ein paar sind neu. Unter anderem habe ich eine Reihe vervollständigt, arbeite mich in einer anderen weiter vor und betrete darüber hinaus absolutes literarisches Neuland. Was es alles damit auf sich hat, seht ihr hier.

PS: Schaut doch mal meinem Big Book Sale vorbei. Die Neuzugänge brauchen ja auch ihren Platz. Dafür müssen die alten Bücher weg. Vielleicht findet ihr ja etwas für euch!


Monatsrückblick Oktober 2013

Es ist schon wieder soweit. Der Oktober ist ja geradezu vorbeigerauscht. Jetzt wird es so richtig knackig kalt draußen und die Lesemonate sind geprägt von dampfenden Teetassen, wärmenden Decken und gemütlichem Schmökern auf der heimischen Couch. Bevor wir uns aber einkuscheln, gibt's hier noch schnell meinen Monatsrückblick mit Minireview.

S. J. Watson - Ich. darf. nicht. schlafen.

Ein Buch, das mich sehr gefesselt hat. Teilweise wusste ich selbst nicht mehr, wer hier nun die Wahrheit erzählt und wem zu trauen ist. Watson beherrscht es meisterhaft, das Lesetempo durch aufkommende Spannung zu erhöhen, bis man sich wünscht, man könnte über die Seiten fliegen. Die Geschichte hat mich in jeder Hinsicht überzeugt und so wurde dieser Debüt-Thriller zu einem der Lesehighlights in diesem Jahr. Die komplette Rezi dazu findet ihr HIER.


Emma Donoghue - RAUM

Oh Mann, dazu noch was zu sagen, fällt schwer. Ein tief bewegendes Buch, das mich in vielerlei Hinsicht mitgenommen und berührt hat. Es war unangenehm, sperrig, langatmig, schlicht thematisch unschön. Aber die Umsetzung ist so warmherzig und liebevoll, dass man die ganze Zeit hätte weinen können. Ich bin von der leisen Stärke dieses Romans wirklich begeistert. Ein unglaublich wertvolles Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Die komplette Rezi dazu findet ihr HIER.



Colleen Gleason - Bleicher Morgen (Das Buch der Vampire #1)

Zwischendurch mal ein Vampirroman ohne muskelbepackte, überragend bestückte Beißer. Die Mischung aus Stolz und Vorurteil und Buffy war ein Re-Read für mich um die Pentalogie endlich mal anzugehen. Im zweiten Anlauf entdeckte ich einige Facetten, die ich lieber mochte, als beim ersten Lesen. Der ironische Humor, die latent witzige Verzweiflung und charismatische Figuren machten mir Spaß. Jetzt freue ich mich auf Band 2 und bin schon sehr gespannt, wie es nach diesem Ende weitergeht. Dieses Ende...


Jane Green - The Other Woman / Bis dass sie uns scheidet

Mein persönlicher Monatsflop. Ich habe mich nach sage und schreibe zwei Monaten endlich bis zum Ende gequält. Aber wirklich gut ist es auch da leider nicht geworden. Selten so furchtbar nervtötende Charaktere erlebt. Eigentlich wollte man sie die ganze Zeit einfach nur anbrüllen. Ich bin froh, dass das Elend nun vorbei ist und das Buch einen neuen Besitzer finden kan. Die komplette Rezi über dieses Grauen zwischen Buchdeckeln findet ihr HIER.



Suzanne Collins - Gefährliche Liebe (Die Tribute von Panem #2)

Dazu muss man nun wirklich nix mehr sagen. Ich habe es nun endlich auch gelesen und bin ich eineinhalb Tagen regelrecht durchgepflügt. Ich konnte es nicht weglegen. Es war so dermaßen spannend, so gut, so bewegend! Irgendwie nimmt mich dieser gesellschaftliche Aufstand total mit, ich hab auf den ersten hundert Seiten schon Tränchen vergossen. Und jetzt muss ich noch viel zu viele Tage bis zum Filmstart warten. Gna!




Der aufmerksame Leser wird sich fragen, wo Immensee von Theodor Storm abgeblieben ist. Nun, der ist noch auf meinem Monats-SUB und wird mit in den November genommen. Da die Sprache doch etwas getragener ist und ich aktuell gar keine Ruhe für so viel Konzentration hatte, werde ich das Büchlein einfach etwas später lesen. Und die anstehende Leserunde meines Lovelybooks-Gewinn erfordert auch etwas mehr Zeit und intensivere Bearbeitung, daher kommt im November ein so dünnes Buch wie Immensee gerade Recht. 

Was habt ihr gelesen?
Wortwanderin

Jane Green - Bis dass sie uns scheidet

Wortwanderin | 17. Oktober 2013 | / / | Kommentieren
Ein englisches Original von „Bis dass sie uns scheidet“ stand vor einiger Zeit in einem von Frankfurts öffentlichen Bücherschränken. Da ich mir davon eine humorvolle Frauenlektüre versprach, nahm ich es kurzerhand mit. Nachdem es nun lange genug im SUB gewartet hat, und auch sonst viel warten musste – mehr dazu gleich – bin ich nun endlich durch. Hier also meine Rezension.

Buchdaten

Titel: Bis dass sie uns scheidet
Autor: Jane Green
Originaltitel: The other woman
Verlag: Heyne Verlag | Diana Verlag
Preis: Aktuell keine Auflage, nur gebraucht zu bekommen
Seitenzahl: 430 Seiten

Inhalt

Dan und Ellie sind das perfekte Paar und planen ihre Hochzeit. Dabei freut sich Ellie nicht nur auf die Ehe mit ihrem Traummann, sondern auch das Einheiraten in eine warmherzige Familie. Denn Ellies Kindheit sah leider nicht besonders herzerwärmend aus. Die anfängliche Freude über die künftige Schwiegermutter, Linda, verfliegt jedoch schnell. Denn die reißt kurzerhand die komplette Hochzeitsplanung an sich und arrangiert einfach alles, von dem Ellie sicher nicht geträumt hat. Doch die Probleme fangen damit erst an…

Leseeindrücke (des englischen Originals)

Jane Green schreibt in dem für Chick-Lit typischen leichtfüßigen Stil. Dadurch liest sich der Roman schnell weg. Die Kapitellänge empfand ich durchweg als angenehm und leserfreundlich.

Was auf Anhieb nach einem unterhaltsamen Roman mit gehörig Humor aussieht, artet leider schnell ins Gegenteil aus. Schuld daran sind die überempfindliche Protagonistin Ellie, ihr schlappschwänziger Ehemann Dan und die uneinsichtige Schwiegermutter Linda.Eine Konstellation, die potentiell für viele gute Lacher hätte sorgen können. Green jedoch macht aus dem Roman ein regelrechtes Drama. Die erste Buchhälfte war noch nett und durchaus nicht ungewöhnlich für das Genre, spätestens nach der Geburt von Sohnemann Tom (und ich denke, ein sooo großer Spoiler ist das nicht) wird die ganze Situation einfach unerträglich.

Ellie wird zunehmend nerviger, da sie einfach jede gut gemeinte Tat der Schwiegermutter automatisch als Bevormundung abstempelt. Sie ist wütend auf Linda und auf ihren Ehemann gleich auch noch, weil der überhaupt kein Rückgrat zeigt und seine Mutter nicht in die Schranken weist. Wie oft möchte man ihn anschreien, er soll doch jetzt mal bitte einschreiten und nicht das gehorsame Muttersöhnchen mimen. Linda hingegen ist noch am verständlichsten, wenn auch sie partout nicht begreift, dass sie Grenzen einzuhalten hat. Dennoch: Objektiv betrachtet, verhält sie sich im Großen und Ganzen wie eine gewöhnliche Oma. Die will natürlich ihren Enkel im Kinderwagen durch die Gegend schieben, ihm Geschenke machen und viel Zeit mit ihm verbringen. Dass Ellie bei so simplen Wünschen derart an die Decke geht, zeigt, wie sehr sie sich schon in ihrem Schwiegermutterhass verrannt hat.

Das zweite Drittel des Buches fiel mir daher sehr schwer. Sage und schreibe zwei Monate stand das Buch unbeendet im Regal, denn allein die Vorstellung, noch mehr von Ellies Nervenzusammenbrüchen zu ertragen, hat mir das Buch verleidet. Immerhin nimmt es nach dem unschönen, aber sicherlich unvermeidbaren Höhepunkt endlich wieder an Fahrt auf. Es wird nicht zwangsläufig fröhlicher oder positiver, doch erschien mir die Lektüre leichter, da es nun endlich geknallt hatte. Das Ende? Vorhersehbar. Aber wenigstens versöhnte es mich mit den drei anstrengenden tragenden Figuren in diesem ganzen Geseier.

Ich empfand durchweg das Gefühl, dass man hier krampfhaft versuchte den Romans als humorvolle Chick-Lit zu verkaufen, obwohl es in „Bis dass sie uns scheidet“ überhaupt nichts zu lachen gibt. Die immer kitschigen Cover dieses Romans deuten da in eine falsche Richtung, denke ich.
                                                      
Fazit

Dieses Buch war ohne Zweifel die krampfhafteste Lektüre meines Lesejahres. Ich habe es gemocht, dann gehasst, am Ende wieder ganz nett gefunden. Es ist ins falsche Kostüm gestopft und schürt daher Erwartungen, die es nicht halten kann. Abgesehen davon ist es immer noch eine Geschichte mit drei nahezu unerträglichen Charakteren, die derart nervtötend sind, dass man das Buch kaum genießen kann. Ich vergebe daher nur zwei Blätter und stelle das Buch nun in den öffentlichen Bücherschrank zurück. Vielleicht findet der neue Besitzer es ja besser.
 

Bildmaterial: www.booklooker.de

Lesevorschau Oktober 2013



Im September bin ich in der Stadtbücherei ja geradezu eskaliert und habe meinen heimischen SUB vor lauter Ausleih-Exzess mit Ignoranz gestraft. Damit es fortan daheim wieder etwas weniger Regalleichen werden, habe ich im Oktober nur zwei Bücher ausgeliehen. Zum Ausgleich muss ich also nun etwas mehr SUB-Bücher lesen, die ich immer per Losverfahren auswähle. Das sind also die bunt gemischten Bücher aus meiner Lesevorschau Oktober!



                                                               Theodor Storm – Immensee                                                                       
Das vergilbte Büchlein von 1942 ist aus einem öffentlichen Bücherschrank und wurde per Los aus meinem SUB ausgewählt. Es ist zum Glück nicht dick, sodass ich evtl. noch ein weiteres Buch auslosen kann, wenn der Oktober ein wenig voran geschritten ist. Auf diesen Klassiker freue ich mich tatsächlich sehr, mein letzter ist nämlich schon einige Zeit her.

                                                             Jane Green - The Other Woman                                                                   
Über eine frisch gebackene Ehefrau und Mutter, die mit ihrem Schwiegermonster im Streit liegt und ihre Beziehung in eine Tiefe Krise stürzt. Bei weitem nicht so lustig, wie man beim Stichwort Chick-Lit immer denkt. Das Buch ist bereits zu guten zwei Dritteln gelesen, da es schon länger auf dem Nachtschrank liegt. Diesen Monat muss es nun aber mal fertig werden.

                                          Colleen Gleason – Bleicher Morgen (Das Buch der Vampire #1)                                    
Ein Re-read. Ich habe diesen Band schon vor einigen Jahren gelesen, die Serie aber einfach nicht weiter gekauft. Keine Ahnung wieso. Wahrscheinlich weil irgendwelche anderen Bücher dazwischen kamen (der geneigte Buchfreund kennt das Problem). Jedenfalls möchte ich die 5-teilige Reihe nun endlich vollständig haben, lese und kaufe also was noch aussteht. Zum Wiedereinstieg fange ich einfach noch mal von vorne an, denn worum es geht, habe ich größtenteils vergessen.

                                                     S.J. Watson – Ich. Darf. Nicht. Schlafen                                                               
Lange auf meiner Wunschliste, nun endlich bei mir zu Hause. Ich bin gespannt, wie ich dieses Buch finden werde, denn die Meinungen zu dem Thriller gehen weit auseinander. Ich hoffe, dass mir die Auflösung bzw. das Ende gefällt. Bei einigen Lesern war das leider nicht so.
Nach all den Jugendbücher im letzten Monat, durfte es jetzt auch mal was spannendes sein.

                                                         Emma Donoghue – RAUM                                                                               
Heute habe ich die ersten ca. 50 Seiten von „RAUM“ gelesen und schon fange ich an, Fragmente aus der Erzählung des 5-jährigen Jack wie ein Puzzle zusammen zu fügen. Ich bin bereits beklommen, gepackt und zutiefst bestürzt. Sicherlich wird mir dieses Buch lange keine Ruhe lassen und ich bin froh, es endlich lesen zu können.

Insgesamt finde ich fünf Bücher als Monatsziel durchaus angenehm. Ich fühle mich lesetechnisch nicht so unter Druck. Auch weil mir diesmal nur EIN Rückgabedatum für die ausgeliehenen Bücher Dampf macht, und ich nicht 8 Bücher geradezu wegputzen „muss“. Ich denke, wenn ich diese Aufteilung fortan beibehalte, kann ich meinen SUB verkleinern und trotzdem neue Bücher in der Bücherei entdecken. Das fühlt sich gut an.

Was lest ihr im Oktober?
Die Wortwanderin

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